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ECO NET – das Programm:
Ziele und Arbeitsmethoden


ECO NET fördert die Übungsfirmenidee in Südosteuropa und bringt künftige Wirtschaftspartner zusammen: Miteinander lernen und arbeiten in einem gemeinsamen Europa.

Hintergrund

Das Übungsfirmenkonzept hat sich in Projekten in Bulgarien, Rumänien, Albanien sowie in anderen Reformländern als erfolgreicher Ansatz bewährt, den Bereich der wirtschaftlichen Ausbildung den Bedürfnissen der sich entwickelnden Arbeitsmärkte anzupassen - d.h. große Praxisnähe durch einen Fokus auf den Erwerb von Kernkompetenzen (Bereich "Entrepreneurship") und der Möglichkeit reale betriebliche Arbeitsabläufe in den Schulen zu simulieren.

Erfahrungen aus den bisherigen Projekten in der Region wie auch mit in Österreich entwickelten Ausbildungszyklen, z.B. für ÜbungsfirmenleiterInnen, bieten Schulungsmodelle, die dazu genutzt werden können, in einem breiteren Rahmen, basierend auf erprobten Qualitätsstandards, die Einführung dieses Konzepts in den Ländern der Region anzubieten. Damit könnte in weiterer Folge das bereits bestehende regionale Übungsfirmennetzwerk (Albanien, Bulgarien, Rumänien) auf die gesamte Region ausgedehnt werden.

Da die Bedürfnisse der einzelnen Länder in der Region, bzw. deren derzeitige Ausgangslage höchst unterschiedlich sind, muss das Konzept flexibel genug sein, um ein für die jeweiligen Länder maßgeschneidertes Vorgehen zu ermöglichen.

Gleichzeitig gilt es, internationale Qualitätsstandards sowie Grundinhalte, die für die Einführung und erfolgreiche Implementierung des Übungsfirmenkonzepts bzw. die Teilnahme an internationalen Netzwerken notwendig sind, zu sichern.


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Zielländer und Zielgruppen

Grundsätzlich richtet sich das „Rahmenprogramm ECO NET“ an alle Länder / Gebiete Südosteuropas.

Derzeitige Partnerländer sind Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Mazedonien, Montenegro und Rumänien.

Zielgruppen:

  • VertreterInnen der Bildungsministerien der involvierten Partnerländer
  • LehrerfortbildnerInnen der Partnerländer
  • LeiterInnen der Übungsfirmenzentralen der Partnerländer
  • DirektorInnen der Pilotschulen
  • LehrerInnen der Pilotschulen
  • SchülerInnen der Pilotschulen

(Genauere Angaben zu den Zielgruppen, siehe ECO NET Partner)


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Modularer Ansatz

Basierend auf den bisherigen Erfahrungen in der Einführung des Übungsfirmen - Modells in Südosteuropa und internationalen Standards werden inhaltliche Module definiert, die je nach den Bedürfnissen des jeweiligen Ziellandes flexibel kombiniert werden können.

Vorteil:

Die größere Flexibilität macht es möglich, den Implementierungsprozess an sich ändernde Rahmenbedingungen anzupassen, wobei die Qualitätsstandards gleichzeitig vergleichbar bleiben.

Kernbereiche für diese Module sind:

  1. betriebswirtschaftliches Grundlagenwissen, das Voraussetzung für die Umsetzung des Übungsfirmenkonzepts ist, und die Schaffung von schulischen Grundvoraussetzungen
  2. Aufbau von Übungsfirmen und einer nationalen Übungsfirmenzentrale
  3. Going Public und Regionale Vernetzung
  4. Dissemination

Neben diesen Ausbildungsmodulen ist für die Programmimplementierung ein weiterer Kernbereich von Bedeutung:

- Feinplanung, Reflexion und Evaluierung

Die Module im Detail ...


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Ziele der Ausbildungsmodule

Das modular aufgebaute Ausbildungskonzept verfolgt 3 Ziele:

Erstens sollen LehrerInnen inhaltlich und methodisch qualifiziert werden, SchülerInnen die im Sinne einer Entrepreneurship Education erforderlichen fachlichen Inhalte und Schlüsselqualifikationen zu vermitteln. Im Zentrum steht dabei die Ausbildung zum Übungsfirmenleiter.

Zweitens sollen durch organisations- und strukturbegleitende Maßnahmen, die Rahmenbedingungen für das Funktionieren des nationalen Netzwerkes der Wirtschaftsschulen und des regionalen Netzwerkes geschaffen werden. Diese Maßnahmen zielen auf Ausstattung, gut funktionierende Kommunikationsmittel und den Aufbau einer Übungsfirmenzentrale, auf die erforderlichen Umstrukturierungen im Bereich der Curricula und Schulungen auf der Ebene der Schulbehörden.

Zur Sicherung der Nachhaltigkeit sollen in enger Kooperation mit den jeweiligen Bildungsministerien durch gezielte Maßnahmen die Voraussetzungen für eine Dissemination auf der jeweiligen nationalen Ebene geschaffen werden.


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Evaluierung

Die Evaluierung des Implementierungsprozesses im Rahmenprogramm ECO NET beruht auf:

  1. einem fortlaufenden internen Feedback- und Evaluierungsprozess durch die im Projekt direkt beteiligten Zielgruppen und
  2. einem Prozess des externen Monitorings und der Evaluierung durch die durch den Fördergeber nominierte Monitoring-Institution.

Instrumente des internen Feedback- und Evaluierungsprozesses:

- Fragebögen:

TeilnehmerInnen an Veranstaltungen beurteilen inwieweit die Inhalte, Methodik und Durchführung der Veranstaltung ihren Bedürfnissen entsprochen haben

- Feedback-/Reflexionsphasen bei Veranstaltungen:

werden in den Implementierungsprozess eingebaut, um in regelmäßigen Abständen allen Beteiligten die Möglichkeit zu geben, Zielsetzung und Erreichtes zu vergleichen und Feedback zu den Erfahrungen im Praxisalltag zu geben

- Reflexionsphase (siehe Anbahnung und Konzeptentwicklung):

eintägige Veranstaltung, die gezielt Zielsetzung und Zielerreichung über einen längeren Zeitraum (mindestens 10 Monate) reflektiert - u.a. basierend auf den Evaluierungs-/Monitoringergebnissen der externen Monitoring-Institution.


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With the kind support of the Austrian Federal Ministry for Foreign Affairs,
the Austrian Federal Ministry of Education, Science and Culture
and the Open Society Fund BiH (Soros Foundation)
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